Tierhaltung

Fachzentrum Rinderzucht

Das Fachzentrum für Rinderzucht am AELF Wertingen arbeitet überregional. Der Zuständigkeitsbereich ist identisch mit dem räumlichen Tätigkeitsbereich des Zuchtverbandes für das Schwäbische Fleckvieh (ausgenommen Baden-Württemberg) und umfasst die Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg, Dillingen, Donau-Ries, Günzburg, Neu-Ulm sowie teilweise das angrenzende Unterallgäu.  

Ansprechpartner am Fachzentrum

Ansprechpartner

Friedrich Wiedenmann
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2
86637 Wertingen
Telefon: 08272-8006-121
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de
Michael Holand
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2
86637 Wertingen
Telefon: 08272/8006-126
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de
Axel Wiedenmann
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2
86637 Wertingen
Telefon: 08272/8006-124
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de
Aufgaben unseres Fachzentrums

Schwerpunktaufgaben des Fachzentrums sind:

  • Beratung in der Rinderzucht. Dazu gehört:
    • Erarbeitung von regionsbezogenen Beratungsaussagen und Unterlagen
    • Gruppenberatungen (Arbeitskreise Rinderzucht, Jungzüchter)
    • Medienberatung (Fax-Info, E-Mail-Info, Homepage, Rundbriefe, Jahresberichte)
    • Fachliche Leitung der Anpaarungsberatung in der Verbundberatung
  • Zuchtleitung des Zuchtverbandes Wertingen, Planung und Durchführung von Zuchtprogrammen. Dazu gehört:
    • Bullenmutterselektion
    • Gezielte Paarung
    • Paarungsvorschläge für Jungrinder und Jungkühe
    • Selektion von Spendertieren für Embryotransfer und Auswahl der Anpaarungspartner
    • Selektion männlicher Zuchtkälber für genomische Untersuchung
    • Selektion von Bullen für den Besamungseinsatz, Körung
    • Empfehlungslisten für den Einsatz von geprüften Vererbern und genomischen Jungvererbern
    • Auswahl der Bullen für den Bullenpool in der Anpaarungsberatung mit Optibull
  • Fachliche Leitung des Milcherzeugerringes Wertingen und Überwachung der Milchleistungsprüfung
  • Unterstützung der Verbundpartner in Spezialfragen der Rinderzucht
  • Entwicklung und Umsetzung von überregionalen Beratungsaussagen und -unterlagen
  • Vollzug tierzuchtrechtlicher Vorschriften
  • Erhaltung und Förderung der Agrobiodiversität, z. B. Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen und Erhaltung der genetischen Vielfalt innerhalb der Rassen
  • Wissensgenerierung und -transfer in Zusammenarbeit mit der LfL
  • Mitwirkung bei Bildungsaufgaben in Landwirtschaftsschule, Berufsausbildung und fachspezifischen Weiterbildungsmaßnahmen


Fachzentrum Schweinezucht und -haltung

Unser Amt ist als Fachzentrum Schweinezucht und -haltung Ansprechpartner für die rund 318 Schweinehalter im Landkreis Dillingen sowie darüber hinaus für Halter in den Landkreisen Aichach-Friedberg, Augsburg, Donau-Ries, Günzburg, Ost-, Ober- und Unterallgäu.  Mehr

Ansprechpartner am Fachzentrum

Ansprechpartner

Wolfgang Grob
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2
86637 Wertingen
Telefon: 08272-8006-164
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de
Peter Müller
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2
86637 Wertingen
Telefon: 08272-8006-165
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de
Bernhard Linder
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2
86637 Wertingen
Telefon: 08272/8006-166
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de
Andreas Rauch
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2
86637 Wertingen
Telefon: 08272-8006-189
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de

Meldungen

Freitag, 15. September 2017
Seminar für Mutterkuhhalter

Mutterkuhhaltung

Das Fachzentrum Mutterkuhhaltung Schwandorf und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen laden zu einem Mutterkuhseminar ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 15. September 2017, in Marxheim statt.  Mehr

Einschleppung vermeiden
Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Tschechien und Rumänien erreicht

Mastschweine

Ende Juli wurde ASP erstmals in Rumänien bei einem Hausschwein nachgewiesen, einen Monat vorher in Tschechien bei Wildschweinen. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wildschweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. Die Afrikanische Schweinepest kommt seit einigen Jahren auch in Polen, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Weißrussland, Ukraine und Russland vor. In der deutschen Landwirtschaft tätige Personen (z.B. Erntehelfer) aus diesen Ländern sollten besonders auf diese Möglichkeit der Seuchenverschleppung hingewiesen werden (siehe mehrsprachiger Handzettel). Daneben ist bei (Jagd)reisen in diese Länder äußerste Vorsicht geboten. Seitens der Tierhalter hat die strikte Einhaltung von Bestandshygienemaßnahmen oberste Priorität.  

Einschleppung vermeiden - Staatsministerium Externer Link

Fachzentrum Schweinezucht- und haltung
Projekt "Ringelschwanz" - Zwischenbericht aus Wertingen

Geringelte Schwänze

Das Projekt "Ringelschwanz" nimmt sich der Frage an, was in der Praxis passiert, wenn auf das Kupieren der Schwänze verzichtet wird. Das Fachzentrum Schweinezucht und -haltung beim AELF Wertingen gibt dazu einen Zwischenbericht ab.  Mehr

Bullenempfehlungen
Ergebnisse der August-Zuchtwertschätzung

Die Zuchtwerte aus der August-Schätzung liegen vor – wie immer gibt es positive Überraschungen und auch Enttäuschungen. Die Zuchtwertabschreibungen liegen bei GZW -0,4, MW -0,3, FW +0,1 und FIT – 0,2.  Mehr

Enthornen bzw. Veröden der Hornanlage

Das Enthornen von Rindern, Schafen und Ziegen gehört zu den sogenannten nicht kurativen Eingriffen. Diese haben tierschutzrechtliche Konsequenzen. Die Ausnahmeregelung, dass unter sechs Wochen alte Kälber ohne Betäubung (Lokalanästhesie) enthornt werden dürfen, wird dabei aber zunehmend in Frage gestellt. 

Enthorntes Kalb

Enthorntes Kalb
© Hans Böll, Triesdorf

Cross Compliance (CC)-Relevanz:

"Bei der Enthornung von Kälbern, die bis zu einem Alter von sechs Wochen ohne Betäubung durchgeführt werden darf, bedeutet dies, dass im Rahmen des Eingriffs Schmerzmittel verabreicht und eine Sedation vorgenommen werden muss, um alle Möglichkeiten zur Minderung von Schmerzen und Leiden auszuschöpfen. Die entsprechenden Tierarzneimittel müssen gemäß der Behandlungsanweisung des Tierarztes angewendet werden." 

Geräte zur Kälberenthornung - AELF Roth Externer Link

Tagungsband und Arbeitsanweisung "Schonendes Veröden der Hornanlagen" - LfL Externer Link

Antibiotika-Minimierung
Veterinäramt erinnert an Prüfpflichten

Paragraph

Bestimmte Masttierhalter mussten bis 14.01.2015 erstmals ihre Antibiotikaanwendungen in die HIT-Datenbank melden. Nach Arzneimittelgesetz sind diese Tierhalter verpflichtet, jedes Halbjahr jeweils bis zum 31.05. und 30.11. ihre betriebliche Therapiehäufigkeit mit den bundesweiten Zahlen zu vergleichen und dies aufzuzeichnen. 

AMG-Novelle Externer Link

Spezielles Beratungsangebot für Ferkelerzeuger

Ferkel in der Bucht

Die Schwerpunktberatung zur Ferkelerzeugung unterstützt Landwirte. Sie infomiert über gesetzliche Neuerungen und aktuelle Förderkonditionen. Außerdem zielt das Projekt darauf ab, die ökonomischen und produktionstechnischen Verhältnisse im Einzelbetrieb unter Einbeziehung des Tierwohls zu verbessern. 

Schwerpunktberatung - Staatsministerium Externer Link

Fachzentrum Rinderzucht
Jahresbericht 2016

Im Jahresbericht informiert unser Fachzentrum Rinderzucht unter anderem über das Zuchtprogramm, Nachkommengeprüfte Top-Vererber und genomische Jungvererber in der Gezielten Paarung, Genomische Selektion, Schlachtung von hochträchtigen Rindern, neue Broschüre zu FleckScore und Kooperationsmodell Rinderzucht. 

Jahresbericht 2016 pdf 3,7 MB

Preiswürdigkeit von Futtermitteln

Das Fachzentrum Rinderhaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Mindelheim ermittelt regelmäßig die Preiswürdigkeit von Grund- und Kraftfuttermitteln. 

Aktuelle Berechnungen der Preiswürdigkeit von Futtermitteln - AELF Mindelheim Externer Link

Schwerpunkte

Unser Zuchtprogramm

Rinderzucht

Die Mitarbeiter des Fachzentrums sind fachlich zuständig für die Planung und Durchführung des Zuchtprogrammes. Ziel ist, aus den genetisch hochwertigsten Tieren einerseits die nächste Bullengeneration zu generieren, andererseits aber die Zuchtbasis mit besten weiblichen Tieren aus diesen Paarungen auszubauen.  Mehr

Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung

Kalb auf Weide

Das neue landesweite Fachzentrum in Schwandorf ist Ansprechpartner in Fragen der Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung.  

Fachzentrum Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung Schwandorf Externer Link

Arbeitskreise Rinderzucht

Zeitnah nach jeder Zuchtwertschätzung finden im April, August und Dezember vier regionale Arbeitskreis-Versammlungen statt (Bereiche A/AIC - DLG/DON - GZ/NU - Allgäu). Schwerpunkt ist die Vorstellung der Ergebnisse der neuen Zuchtwertschätzung. Weiterhin werden Themen aus dem gesamten Komplex der Rinderzucht vorgetragen und diskutiert. Die Arbeitskreisversammlungen sind offen für alle interessierten Züchter. 

Schafe, Ziegen und Wild

Schafe und Ziegen auf der Weide

Schaf-, Ziegenzucht und landwirtschaftliche Wildhaltung in Bayern Tradition. Um Fachfragen der Halter kümmert sich das Fachzentrum Kleintierhaltung Südbayern in Pfaffenhofen. Berater Georg Zettler hat seinen Sitz am AELF Wertingen. 

Fachzentrum Kleintierhaltung Pfaffenhofen Externer Link

Ansprechpartner

Georg Zettler
AELF Wertingen
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2, 86637 Wertingen
Telefon: 08272 8006-167
Fax: 08272/8006-157
E-Mail: poststelle@aelf-wt.bayern.de

Geflügel

Hühner scharren in der Erde - Freilandhaltung

© ccke - Fotolia.com

Die Legehennen in unserer Region leben in der Bodenhaltung. Mastgeflügel wird in geschlossenen Ställen gehalten. Beim Mastgeflügel gewinnt das Tierwohl zunehmend an Bedeutung. Berater Peter Haible vom Fachzentrum Kleintierhaltung Pfaffenhofen hat seinen Sitz am AELF Wertingen. 

Fachzentrum Kleintierhaltung Pfaffenhofen Externer Link

Ansprechpartner

Peter Haible
AELF Pfaffenhofen a.d.Ilm
Landrat-Anton-Rauch-Platz 2, 86637 Wertingen
Telefon: +49 8272 8006196
Fax: 08272 8006-157
Mobil: +49 152 03020040
E-Mail: poststelle@aelf-we.bayern.de