Situation der Waldverjüngung
Ergebnisse der Forstlichen Gutachten 2018

Vegetationsaufnahme

Foto: Lisa Schubert, LWF

Ergebnisse der Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2018 im Landkreis Dillingen an der Donau

Die Gutachten zur Situation der Waldverjüngung in den sechs Hegegemeinschaften des Landkreises zeigen sowohl Erfolge als auch Handlungsbedarf auf. In fünf Hegegemeinschaften wurde der Verbiss als tragbar eingestuft. In einer ist er zu hoch. Die Ergebnisse zeigen sich damit gegenüber der letzten Inventur grundsätzlich unverändert.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Wertingen sieht jedoch weiterhin entsprechenden Handlungsbedarf, denn die im Zuge des Klimawandels benötigten Mischbaumarten sind, sofern geeignete Samenbäume existieren, in der natürlichen Verjüngung oft unterrepräsentiert. Der Wechsel der Baumarten muss daher im Wesentlichen durch teure Pflanzungen erfolgen.
Der Verbissdruck durch das Rehwild ist in der Phase des Waldumbaus ein ausschlaggebender Faktor. Ist er zu hoch, ist die Einbringung klimaresistenter Baumarten ohne Schutzmaßnahmen kaum machbar. Die Kosten für Zäune und Einzelschutz tragen in der Regel die Waldeigentümer, da derartige Investitionen nicht gefördert werden können. Die Waldeigentümer sollten daher von ihrem Recht als Jagdgenosse Gebrauch machen und mit den Jagdausübungsberechtigten individuelle Absprachen bzw. Vereinbarungen treffen, um den dringend notwendigen Waldumbau auch jagdlich zu unterstützen.
Die Abschussempfehlungen für die Festsetzung des dreijährigen Abschussplans auf Rehwild lauten daher in fünf Hegegemeinschaften "beibehalten" und in einer Hegegemeinschaft "erhöhen".

Regionale Ergebnisse 2018

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